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Jagdnicker

Jagdnicker kaufen – Ratgeber – Test’s & Vergleiche

Jagdnicker zählen zu der Gruppe der Jagdmesser und tragen den besonderen Namen wegen ihrer Hauptaufgabe. Auch Genickfänger genannt sind sie zum sogenannten Abnicken des Wildes gedacht. Durch einen tödlichen Stich in den Hals (Genick) soll das Wild erlegt und möglichst schnell von seinen Schmerzen befreit werden.

Die Messer zeichnen sich vor allem durch ihre typische Bauweise aus, die traditionell ausgelegt ist und durch kunstvolle Verzierungen überzeugt. Neben dem Einsatz im Wald wird der Jagdnicker aus diesem Grund auch häufig zu Dekorationszwecken genutzt.

 Inhaltsverzeichnis:

> Besondere Merkmale & Haupteigenschaften
> Top 4 Jagdnicker Vergleich 2017
> 1. Almbock Jagdmesser/Trachtenmesser Hirschhorn
> 2. Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn 10cm
> 3. Jagdmesser/Jagdnicker Bayern-Wappen, Hirschhorn
> 4. Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn 8cm
> Jagdnicker kaufen – Tipps & Ratgeber
> Geschichte & heutige Verwendung
> Fazit Jagdnicker Kauf

Mit den Hirsch- und Saufänger gehören die Jagdnicker zum Jagdbesteck jedes Jägers. Obwohl sie eine sehr wichtige Funktion übernehmen werden sie heutzutage zunehmend weniger eingesetzt und von moderneren Jagdmesser ersetzt.

 Diese Seite soll Dir beim Jagdmesser Kauf zur Seite stehen und dich beraten, wenn Du einen Jagdnicker kaufen willst. Wir vergleichen die Top Modelle und informieren über Alles, was beim Jagdnicker Kauf zu beachten ist.




Besondere Merkmale eines Jagdnickers & Unterschiede zu Sau- und Hirschfängern

Charakteristische Eigenschaften des Jagdnickers ist die 10-15 cm, vergleichbar kurze Klinge und der sowie der Horngriff.
Auffällig ist hierbei, das die Klinge des Jagnickers deutlich kürzer ist, als beispielsweise die eines Hirsch oder Saufängers.
Dies ist allerdings leicht dadurch zu erklären, das der Jagdnicker eingesetzt wird um das Stück durch einen Stich in sein Genick zu töten, während Hirschfänger in der Lage sein müssen zwischen den Rippen in den Brustkorb zu stechen und das Herz zu erreichen, um einen sogenannten „Blattfang“ zu ermöglichen.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Jagdmessern lässt sich an der jeweiligen Klinge erkennen.
Während Hirschfänger traditionell beidseitig geschliffen sind und meist eine Dolchform aufweisen sind Jagdnicker immer nur einseitig geschliffen und erinnern optisch eher an ein gewöhnliches Messer als einen Dolch.
Die Bauweise verzichtet weitgehend auf ein Parierstück bietet allerdings einen kleinen Schutz, welcher verhindern soll, dass der Jäger bei Benutzung der Waffe in die Klinge abrutscht.
Traditionell Jagdnicker haben in der Regel eine stehende Klinge und werden in einer Messerscheide im Gürtel oder in einer Tasche mitgeführt. Allerdings gibt es sie mittlerweile auch in der Form von Klappmessern.
Neben ihrem Verwendungszweck zu Strecken des gestellten Wildes werden Sie auch oft in Kombination mit einer Aufbrechsäge zum Aufbrechen und Zerwirken des erlegten Wildes genutzt.
Hierbei bieten sich allerdings Modelle mit einer längeren, stehenden Klinge ehr an als kurze Klappmesser.


Der große top 4 Jagdnicker Vergleich

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Almbock Jagdmesser Trachtenmesser Hirschhorn Bayernwappen - echter Hirschhorn-Griff, rostfreie Klinge, Zierkappe mit Bayern-Wappen, handgefertigt, Leder-Scheide - Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Edelweißkappe 10 cm, Trachtenmesser - Jagdmesser Hirschfänger Jagdnicker Jagd-Messer Bayern-Wappen Hirschhorn Jagd - Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Enziankappe 8 cm, Trachtenmesser -
ModellAlmbock Jagdmesser Trachtenmesser Hirschhorn, handgefertigt, Leder-ScheideLinder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Edelweißkappe 10 cm, TrachtenmesserJagdmesser Hirschfänger Jagdnicker Jagd-Messer Bayern-Wappen Hirschhorn JagdLinder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Enziankappe 8 cm, Trachtenmesser
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Bewertung
MarkeAlmbockLinderTrachten MayrLinder
Gewicht-108g-66g
Größe20cm22,2cm23cm18,3cm
Materialrostfreier Stahl (aus Soling) & Hirschhorn440A Stahl (rostfrei)handgeschmiedeter Stahl (rostfrei) & echtes Hirschhorn440A Stahl (rostfrei) & Hirschhorngriff
Klingenform----
Messerscheide/Etui
Extrashochwertige Echtleder-Messerscheidehochwertige Leder-MesserscheideSteck-Lederscheide mit hochwertig versilbertem Beschlag, Griffkappe (ca.2cm) mit geprägtem Bayern-WappenLeder-Messerscheide, traditionelle Bauweise
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1. Almbock Jagdmesser/Trachtenmesser Hirschhorn
Almbock Jagdmesser Trachtenmesser Hirschhorn, handgefertigt, Leder-Scheide

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2. Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Edelweißkappe 10cm
Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Edelweißkappe 10 cm, Trachtenmesser

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3. Jagdmesser/Jagdnicker Bayern-Wappen, Hirschhorn
Jagdmesser Hirschfänger Jagdnicker Jagd-Messer Bayern-Wappen Hirschhorn Jagd

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4. Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Enziankappe 8cm
Linder Pro-Nicker, rostfrei, Hirschhorn, Enziankappe 8 cm, Trachtenmesser

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Jagdnicker kaufen – Tipps & Kaufberatung

Worauf sollte man achten wenn man Jagdnicker kaufen will?

Besonders wichtig sind, genauso wie bei allen Jagdmessern und allen anderen Messern deren Priorität ihre Funktionalität ist, die Eigenschaften der Klinge.
Achten sollte man zum einen auf die Länge der Klinge, welche eine Mindestlänge von 8.10cm in keinem Fall unterschreiten sollte um das sichere und möglichst schmerzlose Strecken des Stückes gewährleisten zu können.
Zum anderen spielt auch die Schärfe der Klinge eine entscheidende Rolle. Somit sollte der Jäger sein Messer also regelmäßig auf Schärfe prüfen und im Zweifelsfall die Klinge nachschleifen.
Natürlich spielen auch Material und Verarbeitung des Messers eine wichtige Rolle.
Man sollte kein Jagdnicker kaufen, das nicht mit einer Klinge aus rostfreiem Edelstahl und einer soliden Verarbeitung der Klinge in den Griff überzeugen kann.
Das Material aus dem der Griff ist spielt lediglich eine untergeordnete Rolle.
Wie bereits erwähnt besteht der Griff eines traditionellen Jagdnickers aus Horn allerding gibt es mittlerweile auch viele Modelle auf dem Markt die einen Kunststoff oder umwickelten Metallgriff haben.
Kunststoffgriffe mögen optisch weniger ansprechend sein ermöglichen dafür aber eine einfache und effektive Reinigung.


Geschichte und heutige Verwendung

Der Jagdnicker begleitet den Jäger mehr oder weniger schon die ganze Geschichte der Jagd über.
Schon seit sportlich Jagd auf Tiere gemacht wird und das tierschutzgerechte Strecken des gejagten Tieres, also das sofortige und möglichst schmerzlose Töten Grundvoraussetzung ist, nimmt der Jagdnicker eine Sonderstellung unter den Messern ein.
Auch wenn heute zum Strecken des gestellten Stückes oftmals Feuerwaffen eingesetzt werden ist und bleibt der Jagdnicker ein absolut essenzieller Bestandteil zur Ausrüstung des Jägers und findet immer noch sehr regelmäßig Verwendung.
Eingesetzt wird es vor allem dann, wenn die Umstände oder die Umgebung den Einsatz einer Schusswaffe unnötig oder sogar nonkonform machen.
Dennoch werden viele junge Jäger heutzutage ausgebildet Wild mit dem Blattfang statt dem Genickfang zu strecken.


Fazit

Bei dem Jagdnicker haben wir es also mit einer speziellen Variante eines Jagdmesser zu tun.
Er wird zum „Genickfang“ also dem strecken des Tieres durch einen Stich in den hals und das durchtrennen der Aterie über dem Atlas eingesetzt.
Wichtigste Merkmale des Jagdnickers sind seine 10-15 cm lange, einseitig geschärfte klinge und sein großer traditionell aus Horn bestehender Griff mit kleinem Schutz für die Hand des Jägers.
Wichtig beim Messerkauf ist es darauf zu achten das die Verarbeitung des Messers gut und die Klinge aus rostfreiem Edelstahl ist, sowie die Mindestlänge von 8cm nicht unterschreitet.
Er ist in sofern ein besonderes Jagdmesser, da er zum tierschutzgerechten Strecken des Stückes eingesetzt wird und schnell tötet ohne unnötig Leiden zu verursachen.
Aus diesem Grund wird er bis heute als Alternative zur Handfeuerwaffe zum Strecken von gestelltem Wild eingesetzt.
Neben dem Einsatz bei der Streckung von Wild kann der Jagdnicker auch zum aufbrechen des erlegten Stückes eingesetzt werden.